Macher Festival

Was wir mit den Xtreme Days begonnen haben, ist mit dem Macher Festival in ein “Next Level” katapultiert worden! Einfach grösser, wilder und fruchtbarer! Es war für uns der Jackpot, dass die Real Life Guys alles organisiert haben, sich um die Werbung gekümmert haben und uns eingeladen haben, um mit Menschen über Gott und den Glauben zu sprechen – das, was wir am liebsten machen – wie cool ist das denn bitteschön?

Über 6000 Besucher waren da! Darunter viele Influencer, Youtuber, Boppi und die O’Bros. Von THE FOUR waren wir mit rund 15 ehrenamtlichen Helfern und knapp zehn Attraktions-Betreuern am Start. Im Gepäck: Bubble Soccer, ein Badewannen-Zug und ein zehn Meter hoher Sprungturm auf einem selbst konstruierten Floss für das Blob-Vergnügen. Das waren echte Besuchermagnete – nach zehn Minuten war das Blob-Jumpen für den Tag jeweils ausgebucht! Da konnten wir hervorragend mit den wartenden Leuten ins Gespräch über die vier Symbole kommen – sie hingen uns richtig an den Lippen und man konnte mit Jesus “relaten”, als er von einem Boot aus zu den Menschen predigte.

Auf dem Gelände konnte man sich nach Herzenslust austoben und neue Dinge ausprobieren. Am Strand baggern, um Mitternacht GoKart Rennen veranstalten, etwas neues schweissen, kostenlos Bungee Jumpen, elektrische Bobby Cars bauen oder sich mit einer „Raketenstartrampe“ 40 Meter weit in den See hinaus katapultieren lassen. Ich hätte mir keinen schöneren Ort vorstellen können, wo ich lieber gewesen wäre!

Da es als erstes DIY Festival ausgerufen wurde, waren viele Menschen da, die nichts mit Jesus am Hut hatten – wir schätzen das Verhältnis zu Christen etwa auf 50:50. Wir brachten auch den Living Bus mit einer Zehnstündigen Fahrt als evangelistischer Begegnungsort mit und bauten kurzerhand einen Kirchen-Aussichtsturm dazu – die Festival-Chappel war perfekt im Herzen des Campings platziert.

Mein Highlight war, als zusätzlich zu den Morgenandachten spontan an einem Abend begannen zu Worshippen vor unserer Festivalkirche. Der Techniker hat uns spontan angeboten, dass er uns die ganze Camping Bühne zur Verfügung stellt. Eine Halbe Stunde war geplant – bis der DJ-Act auftreten sollte. Immer mehr Menschen kamen dazu, zuerst ein Dutzend, dann 50 und dann Hunderte. Der DJ kam nicht, weil er im Krankenhaus landete. Also ging es weiter, wir hielten mehrere Evangelistische Inputs mit konkreten Aufrufen, Jesus kompromisslos nachzufolgen. Viele Menschen beteten ein Hingabegebet mit und einige entschieden sich für ein Leben mit Jesus. Irgendwann tauchten die O’Bros und Real Life Guys als Special-Acts auf und wollten den letzten Abend so richtig Party machen mit den Leuten. Doch nach fünf Minuten verabschiedeten sie sich wieder und meinten: „Macht ihr weiter, das passt irgendwie grad nicht in die Atmosphäre hinein.“ Und so wurde aus einer halben Stunde drei (!) Stunden Lobpreis und für viele fühlte es sich an wie Himmel auf Erden! Der Techniker meinte begeistert, dass 1000 Leute da waren.

Die Nächte waren kurz, der Schlaf wenig, die Reise lange und die Materialschlacht gross! Aber es hat sich mehr als gelohnt! Crazy, was Gott uns hier ermöglicht hat. Wir sind bereits wieder angefragt für nächstes Jahr. Da es sich im Jahr 2025 aber genau mit Reach Mallorca überschneidet, werden wir kreativ werden müssen und wohl auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen:).